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… Ein Senfkorn wird zum Baum

Bericht zum Mitwirkungsanlass vom 26. August 2025

„Von welcher Kirche träume ich?“ – Eine Gemeinde auf dem Weg in die Zukunft

Am 26. August 2025 trafen sich engagierte Mitglieder der Reformierten Kirche Wegenstettertal, um gemeinsam über die Zukunft ihrer Kirche nachzudenken. Unter dem Leitgedanken „Von welcher Kirche träume ich?“ arbeiteten zwei Gruppen intensiv an Visionen für eine lebendige und zukunftsfähige Kirchgemeinde. Dabei standen nicht nur Gebäude und Strukturen im Fokus, sondern vor allem die Frage: Mit welchem Gefühl gehen Menschen nach einem Kirchenbesuch nach Hause?

Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Die Teilnehmenden thematisierten zentrale Bereiche des Gemeindelebens. Gewünscht werden unter anderem mehr Familiengottesdienste, neue Lieder, Segnungs- und Salbungsgottesdienste sowie Abendmeditationen. Geistliche Angebote wie Alphalive-Kurse oder Bibelkreise sollen niederschwellig zugänglich sein. Besonders wichtig ist es, die Familien- und Jugendarbeit im Tal zu behalten und gezielt Taufeltern oder ehemalige Konfirmanden einzubeziehen.

Die Ökumene wurde als wertvolle Ressource erkannt, deren Potenzial stärker genutzt werden sollte – durch gemeinsame Formate mit klarer Botschaft. Regionale Kooperationen sollen kritisch überprüft und gezielt weiterentwickelt werden.

Ehrenamt und Struktur im Fokus
Die Gewinnung von Freiwilligen erfordert neue Wege: gezielte Ansprache, konkrete Aufgaben und die Integration in bestehende Netzwerke wie die Familienarbeit. Um Träume auch umsetzen zu können, braucht es klare Strukturen – insbesondere bei Gottesdiensten, Finanzen, Kommunikation und Immobilien. Dazu wurden sechs Arbeitsgruppen für die mögliche Fusion mit Möhlin gebildet.

Ein Gedanke, der bleibt
Prof. Ralph Kunz brachte es auf den Punkt: „Kirche ist der Ort, wo über Gott und die Welt nicht nur geplaudert, sondern wirklich geredet wird.“ Genau diese Tiefe wünschen sich viele – verbunden mit Offenheit, Wärme und einer Botschaft, die trägt.

Fazit
Die Auswertung zeigt: Die Sehnsucht nach einer nahbaren, familiären und dennoch klar ausgerichteten Kirche ist gross. Tradition und Innovation dürfen sich nicht ausschliessen, sondern sollen sich ergänzen. Damit die Kirche im Wegenstettertal Zukunft hat, braucht es Mut, Offenheit und eine tragfähige Balance zwischen Nähe zur Gemeinde und Zusammenarbeit mit Möhlin.

Fritz Imhof / ChatGPT