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… Ein Senfkorn wird zum Baum

Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirche Wegenstettertal

Ruth Imhof-Moser begrüsst Sharon Schiller, die in unserer Kirchgemeinde eine Ausbildung zur Sozialpädagogin absolviert.

Am Sonntag, 10. November, fand die Kirchgemeindeversammlung der Reformierten Kirche Wegenstettertal statt, bei der das Budget für 2025 genehmigt und über verschiedene Projekte und Neuigkeiten informiert wurde. Kirchenpflegepräsidentin Ruth Imhof-Moser begrüsste 18 Stimmberechtigte sowie einige Gäste.

Budget 2025: höhere Lohnkosten

Die Versammlung beschloss das Budget 2024, das Einnahmen in Höhe von insgesamt 474’600 Schweizer Franken vorsieht, davon 459’500 Franken aus Steuereinnahmen. Die gestiegenen Ausgaben für Löhne von 259’100 Franken (im Vorjahr 226’418 Franken) resultieren vor allem aus Lohnanpassungen sowie der Einstellung einer auszubildenden Sozialpädagogin. Dank eines Rückflusses von 100’000 Franken an Hypothekardarlehen verbleibt ein offenes Darlehen von 300’000 Franken aus dem Bau des Kirchgemeindezentrums. Insgesamt ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 10’400 Franken, den die Kirchgemeinde jedoch als handhabbar einschätzt, wie Roger Leuenberger, der Ressortchef Finanzen, sagte.

Ökumenischer Religionsunterricht und Kooperation in der Region

Ruth Imhof-Moser berichtete über die Gespräche zur möglichen Einführung eines ökumenischen Religionsunterrichts im Wegenstettertal. Ein Vorteil des Modells wäre, dass die ersten vier Klassen in den jeweiligen Dörfern unterrichtet werden könnten, während die Oberstufe weiterhin im Rahmen der „Reliwerkstatt“ organisiert würde.

Gemeinsame Kirchgemeindebeilage mit Möhlin

Im kommenden Jahr ist vorgesehen, die Gemeindebeilage „Kircheninfo“ in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Möhlin zu produzieren. Fritz Imhof wird die Zuständigkeit für das Projekt an die Sekretariate beider Kirchgemeinden übergeben, die die Umsetzung koordinieren werden.

Bericht aus der Synode: Änderungen und Vorschläge

Fritz Imhof informierte abschliessend über wichtige Themen der bevorstehenden Synodesitzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Lockerung der Residenzpflicht für Pfarrpersonen sowie eine Motion, die eine Reduktion des Zentralkassenbeitrags an die Landeskirche von 2,3 auf 1,8 Prozent fordert. Zusätzlich sollen Verbesserungen bei der Weiterbeschäftigung von Pfarrpersonen nach der Pensionierung beschlossen werden, sodass diese bis zum 70. Lebensjahr weiterarbeiten können. Eine weitere Motion sieht vor, dass Pfarrpersonen mit kleinen Pensen künftig nicht mehr verpflichtet sind, an Kirchenpflegesitzungen teilzunehmen.

Mit einem gemeinsamen Imbiss, offeriert von der Kirchgemeinde, fand die Gemeindeversammlung einen stimmigen Abschluss.